thoughts on the plane to San Diego

Hello boys and girls,

I can’t believe it but we’re finally on the plane to San Diego! It’s been a while and I really hope I’m not gonna get sick over the next couple hours. The new chapter starts and even if I don’t really know what to expect I’m sure it’s worth it. I’m going to make the best out of it and I’ll try to make as many memories as possible. I’m so glad to be able to live in 3 total different parts of the USA in just two years and I’m thankful for all those new opportunities in California. Saying Goodbye isn’t the easiest thing but I’m getting used to it more and more. In the end it’s all gonna be alright and I wish everybody would see it the same way. I’ve always been a dreamer and at the moment it fascinates me the most how my life is gonna look like in let’s say.. ten years.
I’ll be 30 years old, probably done with my studies, settled in a nice appartement, hopefully with a job that pays the bills and makes me happy (at least most of the time). Maybe I’ll already have my own little family or maybe I’m just living with a furry friend by my side. Nobody knows who I’m gonna be friends with and if I’m gonna be happy but I strongly believe that everything is going to be totally alright in the end. We all gonna make decisions we’ll regret and we all gonna think life is not playing fair with us – but the truth is that life happens when we’re making plans and we will all find peace and happiness in the unexpected.

safe travels,
Vanessa

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Neues Kapitel, ich komme!

Ich kann es kaum fassen, dass ich mich tatsächlich gerade auf dem Flieger nach San Diego bewege. Der Monat auf dem Cape ist einfach unglaublich schnell umgegangen und alle möglichen Emotionen und Gefühle haben sich bei mir eingeschlichen. Ich habe beschlossen, meine letzten Monate in den Staaten so richtig zu genießen und vollkommen auszukosten. Ich bin unglaublich dankbar dafür, dass ich die Möglichkeit habe in so unterschiedlichen Teilen der Vereinigten Staaten gelebt zu haben – ich habe einfach unglaubliche viele Facetten dieses Landes kennen und lieben gelernt.
Abschied zu nehmen ist schwer, aber mit der Zeit habe ich mich immer mehr daran gewöhnen können, Menschen kennen zu lernen und dann wieder los zu lassen. Am Ende ist alles, was in unserem Leben passiert dem Schicksal überlassen und irgendwie fasziniert es mich unglaublich, nicht zu wissen, wie mein Leben in ein paar Jahren sein wird.
Vermutlich fertig mit meinem Studium, in meiner ersten kleinen Wohnung, hoffentlich mit einem Job, der die Rechnungen bezahlt und mich glücklich macht (zu mindestens die meiste Zeit haha). Vielleicht werde ich aber auch schon meine eigene kleine Familie haben oder einfach nur mit einem vierbeinigen, pelzigen Freund an meiner Seite. Niemand weiß mit wem ich befreundet sein werde oder ob ich mein Glück finden werde, aber ich glaube fest daran, dass alles am Ende seinen positiven Weg findet. Klar, wir alle treffen Entscheidungen, die wir bereuen werden und wir werden alle manchmal denken, dass das Leben einfach nicht mit fairen Karten spielt – aber die Wahrheit ist, dass das Leben einfach passiert während wir versuchen alles bis auf das kleinste Detail zu planen. Wir werden am Ende alle Glück im Unerwarteten finden, glaubt mir.

Und mit diesen Worten verabschiede ich mich nun für heute und hoffe doch mal, dass ich sicher auf dem kalifornischen Boden ankommen werde

eure Vanessa

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more than 600 days and a new chapter

Hello everybody,

oh well I haven’t been on my blog for a while.. actually more than 6 months! It’s crazy how time flies since I’ve moved to the Eastcoast. The kids need a lot of attention and our moving preparations the past few months were pretty stressful for everybody.
But hey I thought it’s time for an update – so here I am back in the game!

Our Move

Our house has finally found a new owner and we packed our suitcases to live at Cape Cod until we fly to San Diego. Moving to the Cape wasn’t the easiest for me especially because I’m missing my friends here and all the playdates we had in Boston but it’s still great to spend some time at the beaches and the pool.

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I’m getting really excited and nervous about our move and I’m glad I don’t have to wait that much longer anymore. The flights are booked and we gonna head to the west coast on the 8th of August. It’s so crazy.. my new chapter starts so soon.

San Diego

I thought you guys might be curious about where I’m gonna live in a couple of days… We are gonna move to Carlsbad in San Diego, it’s an absolute surfer paradise. I can’t wait to finally learn surfing!! My Host Family and I will move into a house with 3,725 squarefeet in the wonderful Foothills Community in Carlsbad.
I haven’t seen the house myself yet but my host parents told me how beautiful and big the house is and I’m more than stoked to finally see my new room.

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Travelmonth

Like I said time flies and I had to start planning my travelmonth. Cultural Care only pays for flights until the 18th of December which means for me I can only travel between the 31st of November and the 18th. My plan is to travel to Hawaii (6th-13th) and to spend the rest of my free time with my Host Family or with friends to explore California.

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Future Plans

The end of my time as an Au Pair is coming closer and it’s time to figure out what I wanna do when I’m back in good old Germany. I thought a lot about what I wanna study and I’ve also talked to several people about it. I can’t predict the future – of course but I would really like to study PR and Marketing.
So the next step for me is gonna be to find out where I wanna study – University or College.. that’s the question. I’ve also thought about doing internships to get some more work experience before I start studying.
My first month in Germany is gonna be meant for my friends and my family but after that I want to get temporary jobs to earn some money. If anyone’s interested I could write another external blogpost about this topic. Let me know!

Well these were all my updates about the last 6 months and I’ll give my best to write a little more soon!

See ya,
neszwa

 

Hallo ihr Lieben,

puuh ich habe mich ja schon seit einer Ewigkeit nicht mehr gemeldet. Genauer gesagt mehr als ein halbes Jahr nicht mehr… es ist einfach wahnsinnig, wie schnell meine Zeit hier an der Ostküste vergeht. Die Kids halten mich mächtig auf Trab und unsere Umzugsvorbereitungen waren auch ziemlich stressig. Ich dachte, es wäre mal wieder Zeit euch über all die Neuigkeiten zu informieren. 

Umzug

Unser Haus wurde verkauft und wir sind jetzt  ungefähr seit einem Monat auf Cape Cod, genauer gesagt Eastham. Mein Schedule hat sich etwas verändert, aber im Großen und Ganzen ist der Ortswechsel ganz angenehm. Natürlich fehlen mir die Play Dates, sowie meine Freunde in direkter Nähe, aber mit Hinblick auf meine Zeit in San Diego ist es auszuhalten haha.

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Lange werde ich auch nicht mehr warten müssen, denn der Flug ist vor einigen Tagen gebucht worden. Am 8. August geht es endlich in den Flieger nach Kalifornien!Meine Vorfreude wird immer größer und ich freue mich auf ein neues Kapitel in meinem Auslandsjahr.

San Diego 

Ich dachte, ich erzähle euch mal genau, wo es mich eigentlich hinzieht. Wir ziehen nämlich nach Carlsbad, ein absolutes Surferparadis! Die perfekte Gelegenheit für mich einen weiteren Punkt auf meiner Bucketlist abzuhaken: SURFING!!
Wir ziehen in ein Haus mit insgesamt 3,725 squarefeet in der wunderschönen Foothills Community in Carlsbad. Ich habe das Haus zwar selbst noch nicht gesehen, aber laut Angaben meiner Gasteltern ist es gigantisch im Vergleich zu unserem Haus in Boston.

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Travelmonth 

Langsam wurde es Zeit mir Gedanken um meinen Reisemonat zu machen und weil Cultural Care nur Flüge bis zu einem bestimmten Datum anbietet, wird mein Reisemonat vom 31. November bis voraussichtlich zum 18. Dezember.
Mein Plan ist es vom 6. bis zum 13. Dezember mit AuPairAdventures nach Hawaii zu fliegen und die restliche Zeit werde ich entweder mit meiner Gastfamilie verbringen oder einfach spontan Unternehmungen starten.

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Future Plans

Natürlich befasse ich mich auch seit einiger Zeit mit dem Thema Zukunft und mache mir Gedanken, was ich machen möchte, wenn ich wieder zurück in Deutschland bin. Natürlich sind dies alles nur Spekulationen, aber auch an denen möchte ich euch teilhaben lassen. Wenn ihr euch zu dem Thema Studium & Co nochmal einen extra Blogeintrag wünscht, lasst es mich wissen. Nun ja, auf jeden Fall bin ich zum Entschluss gekommen, dass ich gerne PR und Marketing studieren möchte. Der nächste Schritt für mich ist also, mich über Fachhochschulen und Universitäten zu informieren, sowie mich nach Praktika zu erkundigen. Außerdem habe ich mir vorgenommen, sobald mein erster Monat Ruhe in der Heimat vorüber ist, möchte ich mir temporäre Jobs suchen, um mir ein ordentliches Budget fürs Studium anzusparen.

So das waren nun alle Updates zu den vergangenen Monaten und ich hoffe, dass ich jetzt wieder ein wenig regelmäßiger schreiben werde.

Bis dahin, eure neszwa

not even Trump…

Hello everybody!!

I know, I know… you haven’t heard from me in a while but I have a very good excuse, I promise! Actually I’m just really busy with the kiddos and I have barely time to sit down. The last month was crazy and things happened that I would never have expected. I’m so glad to meet all of those wonderful people in the USA and I don’t wanna miss anyone of them. Isn’t it crazy how strangers in a foreign country become such an important part of your life? All of them help me on my way finding myself and becoming the person I wanna be ♡

My start into 2017 was crazy and unexpected but I’m more than happy about all of that. I’d even say I want to extend for another year but unfortunately it’s not possible. Not even Trump can destroy my love for the USA and my dream is still to come back one day and to live here. But let’s keep it real because the truth is I really need to figure out what I wanna do in the future or rather when I’m back in good old Germany. That means I need to spend time looking at the huge range of studies and finally decide what I want. Sounds easier than it is but I’m sure all the other guys who are my age have the same struggle.

So what’s coming up next? First of all I’m going to see the Niagara Falls in Canada!! Yes, you heard right.. we’re going to drive there next weekend and oh boy I can’t wait to drink my first legal beer. We will drive to Ontario by bus and we will stay in Canada for 3 days. I’m so excited for this trip and I can’t wait to finally drive across the border. Besides our trip to the Niagara Falls with our ‚Journey behind the Falls‘ and ‚Niagara Cruises‘ we will also go to the ‚Skylon Tower‘ and hopefully enjoy a beutiful view.

It’s going to be a perfect start into my birthday month and I can’t wait to finally turn 20!! My life as a ‚Teenager‘ is going to have an end and it feels absolutely crazy to spend my second birthday in the States. The time is flying way too fast and I don’t even wanna waste a second thinking about going back to Germany.

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feeling at home and happy

Hope all of you guys had happy holidays and an unforgettable start in the new year. I can’t even put in words how many things already happened since I’m here but I’m incredibly glad to have such a wonderful and sweet family and all my new friends around me. I’m enjoying my time to the fullest and being in the states is definitely the time of my life! The people I’ve met in Boston so far are kind, humorous and absolutely unique.. it’s gonna be hard to leave all of them in a few months. Yeah you heard right, we’re going to move in summer and we still don’t know where we’re going. I’m really excited but I’m worried about myself getting too attached to my surroundings here. It’s crazy how fast I started to feel at home and I’m so thankful spending the holidays with my new adorable host family. I feel so blessed and I can’t wait to make even more memories with them.

Hard to believe I’m already here since over a month but my weeks are busy and I didn’t even find time and the perfect words to finish my first blog post. I already tipped a few words which shouldn’t be left out so here we go:

“I finally arrived in Boston, Massachusetts and it’s crazy how different everything is. It seems like I’ve left my beloved Colorado and flew to another country. Everything reminds me of London and I truly believe ‘New England’ is definitely the right name for this area.

I arrived at the Boston Logan Airport at around 5 and I was unbelievably glad to finally be there. I just don’t like being on board and especially not for such a ‘long’ time. My new Host Mum picked me up at the airport and she welcomed me very warmly. Our drive home took us awhile because of the traffic but we had an awesome and funny conversation heading home. I was so tired when we finally arrived at the house and I still cannot believe I’m living here now. My new home is tiny compared to my old house but it’s definitely cozy and I feel very welcomed. I haven’t met my Host Dad this weekend but right now while I’m typing these words he walked into the door. My Hostfamily is very lovely and they’re trying their best to make me feel at home. The kids are so sweet to me and I feel like they already like me a lot. I really can’t wait for all those hours full of snuggles and kisses.

My first week was great and I was really excited to start my new work and to spend time with the kids. My schedule is totally different than the one that I had in Colorado but I need to say I already love it. I usually need to be upstairs by 7:30 and that’s the time when Drew is already awake, eating his breakfast and watching his favorite show on the couch. So my day starts helping him to get ready for school, getting his clothes and making sure he’s ready to go by 7:45. I’m also looking for Tenley and if she’s ready to get up I’ll also take her downstairs. At the moment my Hostmum takes Drew to school so I can concentrate on my morning routine with Tenley. (My schedule already changed since I’ve wrote this but I still love it haha) She has few more minutes to watch a show and eat her breakfast and right after we’re having some snuggle time or we’re just going to read a book. The time flies pretty fast when I’m spending my time with her and this week we finally started to potty train her. I thought I wouldn’t be able to do that but hell yeah I can haha. She didn’t had any accidents in those two days and I’ve never been so proud!! She’s doing an amazing job and I’m so happy to take care of this little sweetheart. (Update: she’s finally potty trained *props to me*) Her nap time is between 11:30 and 1:30 so I’ve got time to clean up and make some lunch. Around 2:00 it’s time to help Tenley getting ready so we can pick up her brother. Drew’s school is a 10 minute walk away which I like because I’m not using the car at the moment. (I’m allowed now which makes our routine a lot easier)  After picking him up we’re spending the last hours playing and having fun and I also make sure they’re eating their snacks. Drew is always full of energy and even when he has some little issues with his listening and behavior sometimes he’s such a lovely boy. They’re both playing pretty good together but sometimes they fight like all the other siblings. It’s so great to see them growing up and I’m so happy to be a part of their life.”

As you can see my schedule already changed since I’ve arrived but I’m really happy about all that. It keeps me busy and it’s so cool to finally be able having playdates with other girls from now on. Drew will also start swim school and Tenley is going to have toddler classes – I’m really looking forward to all this stuff and can’t wait for all my upcoming trips.

Hope you had an amazing start into the new year 2017!!

Vanessa

Gedanken auf dem Flug

Na endlich, ich sitze im Flieger.. stressig genug war dieser Morgen definitiv. Zum Glück hat mein Kofferpacken relativ problemlos geklappt und ich bin so froh, dass Swaantje noch vorbei gekommen ist und mir geholfen hat. Ich hatte mir eigentlich fest vorgenommen einfach die Nacht durchzumachen, jedoch muss ich irgendwie eingeschlafen sein und somit weckte mich das Klopfen meines Kleines auf. Mit einem Blick auf die Uhr realisierte ich, dass ich verschlafen habe und oh mann, so schnell bin ich noch nie aufgestanden. Innerhalb von 5 Minuten war ich geduscht und habe noch schnell die restlichen Sachen eingepackt. Nun war es soweit. Es war Zeit meinem ‘Zuhause’ Tschüß zu sagen und ich konnte es immer noch gar nicht fassen, dass es tatsächlich schon weit war. Schon als wir das Haus verlassen haben, fing ich an zu heulen, weil ich mich von den Hunden verabschieden musste.. so emotional war ich schon lange nicht mehr! Als ich mich wieder beruhigt habe, ging es Richtung Flughafen. Zusammen ging es dann endlich los und schon auf der Fahrt wurde mir ziemlich mulmig in der Magengegend. Wie erhofft, hatte mein Koffer kein Übergewicht und somit blieb genug Zeit mich von meiner Gastmutter und meinem Kleinen zu verabschieden. Schon wieder kullerten mir die Tränen die Wange runter. Ein paar letzte Umarmungen und dann ging es für mich Richtung Security-Check. Zum Gück ging alles ziemlich schnell, sodass ich fix an meinem Gate angekommen bin und erstmal Zeit zum Durchatmen hatte. Nun saß ich da also vollgepackt wie ein Esel und gestresst wie noch nie mit viel zu vielen Gedanken, die mir im Kopf herumschwirrten. Mein Abenteuer Nummer 2 fing nun endlich an und ich kann es immer noch nicht fassen, wie schnell die letzten Wochen vergangen sind. Gerade sitze ich im Flieger.. wir sind schon eine Weile in der Luft und glücklicherweise habe ich zwei guterzogene kleine Jungs als Sitznachbarn.. soweit so gut. Mein Magen knurrt – für Frühstück blieb aufgrund meines Verschlafens leider keine Zeit, aber zum Glück wurden gerade die Snacks verteilt. Mein erster Flug geht Richtung Baltimore und dort werde ich einen einstündigen Zwischenstopp haben bevor es endlich Richtung Boston geht. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich heute Abend schon in meinem Zuhause angekommen bin und in meinem neuen Zimmer schlafen werde. Kann mich mal bitte einer kneifen? Es fühlt sich einfach alles so unrealistisch an, aber ich bin so froh, dass ich diesen Schritt wage und für eine (unbestimmte) Zeit lang an der Ostküste leben werde.
Meine Gastmutter wird mich später alleine vom Flughafen abholen und dann werden wir nach Hause fahren, wo ich dann endlich die Kids kennen lernen werde. Ich bin so gespannt, wie sie wohl auf mich reagieren werden und freue mich schon unglaublich auf die Kleinen. Was die nächsten Tage anbelangt, habe ich noch keine Idee, was so ansteht und passieren wird, aber ich werde mich einfach überraschen lassen. Zudem habe ich auch noch keine Ahnung wie das Haus und besonders mein Zimmer aussehen wird und das macht es nochmal ganz besonders aufregend für mich. Mir schwirren einfach viel zu viele Gedanken durch den Kopf.. was ist, wenn ich mich in meinem Zuhause nicht wohl fühle? Wie werden wohl die Kinder auf mich reagieren? Was ist, wenn ich nicht mit meinen Gasteltern klar komme? Finde ich schnell Anschluss oder werde ich Probleme haben? Ich weiß, ich weiß.. ich sollte mir nicht so viele Gedanken machen, aber die nächsten Tage werden für mich einfach die reinste Achterbahnfahrt und ich weiß nicht, ob ich Angst haben soll oder vor Freude kreischen soll. Es ist einfach so ein komisches Gefühl von vorne anzufangen, obwohl man gar nicht ‘neu’ ist, wenn ihr wisst was ich meine.

Wenn ihr diesen Blogeintrag lest, werde ich schon längt in meiner Gastfamilie angekommen sein und habe mir vermutlich vollkommen umsonst so viele Gedanken gemacht, trotzdem wollte ich meine derzeitigen Gedanken irgendwie verewigen.

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22 days left

Hello guys, yeah exactly.. I’ve got only 22 days left here in beautiful Colorado and I’m not sure if I should be happy or sad. My mind is almost exploding, way too many questions and way too many thoughts. How will it be to say goodbye to my all my friends, to my unique Host Family and to my beloved second home. I’m pretty sure I’ll be ‘homesick’ at the east coast because I’m gonna miss seeing the mountains everyday but nevertheless it’s gonna be an awesome time. I’ll also miss my host family and the doggies like crazy and I can’t believe I’m really starting all over. I’m so incredibly grateful for everything that my Host Family did for me the last 11 months and I’ll never forget the time we had together. Especially my little one will always be my little brother and hopefully we’re going to see each other again as soon as possible. The goodbye will be hard for sure but I’m going to make the best out of it.

You’re probably wondering why the german part of this blog post is way longer than the english one.. it’s just because I can’t express my thoughts and feelings in english like in german and I’m not sure if I’m able to translate all of this with the exact meaning. Hopefully you guys don’t mind and are still curious about all my upcoming blog posts. I’m still worried how I’ll be able to pack all my stuff in my luggage but it will work out somehow..hopefully.

Vanessa

Mir schwirren tausend Gedanken durch den Kopf. Es sind nur noch knapp 20 Tage bis ich in den Flieger steigen werde und mein geliebtes Colorado hinter mir lasse. Werde ich noch einmal zurückkommen? Werde ich meine Freunde und meine Gastfamilie im nächsten Jahr noch einmal besuchen? Unzählige Fragezeichen machen sich breit und zudem auch die Ungewissheit, ob mein zweites Jahr als Au Pair genauso erfolgreich und gut werden wird, wie mein erstes. Ich kann einfach immer noch nicht begreifen, dass schon bald 365 Tage vergangen sein sollen. Unzählige To-Do Listen sind geschrieben und die Vorbereitungen laufen.. selbst meine Abschiedsfeier wird geplant. Kann mich mal bitte einer kneifen? Die Zeit vergeht rasend schnell und ich weiß immer noch nicht so ganz, wie wohl der Abschied für mich werden wird. Ich bin kein Mensch großer Emotionen, aber trotzdem wird es mir schwer fallen meine zweite Heimat einfach so hinter mir zu lassen. Colorado ist für mich mein zweites Zuhause geworden und ich befürchte, dass ich schon nach kurzer Zeit an der Ostküste, Sehnsucht zu meinen geliebten Rocky Mountains bekommen werde. 


Wenn ich an den Abschied denke, bekomme ich ein mulmiges Gefühl in der Magengegend.. meine Gastfamilie hat so vieles für mich getan und ich habe immer noch ein schlechtes Gewissen, weil ich sie einfach durch eine neue Familie ersetzen werde. Meine Vorfreude wird überschattet von Gewissensbissen und trotzdem versuche ich mir einzureden, dass es vollkommen in Ordnung ist. Es ist in Ordnung, aber trotzdem bleibt dieser Gedanke, wie es wohl sein wird, wenn ich nicht mehr hier bin nächstes Jahr. Meine Nachfolgerin wird zwei Wochen nach meiner Abreise ankommen und ich werde einfach wie jedes andere Au Pair ersetzt. Immer wieder kommt mir der Gedanke, ob sich mein Kleiner und das neue Au Pair wohl verstehen werden… oder werden sie sich vielleicht sogar besser verstehen? Wird der Kontakt zu meiner Gastfamilie bestehen bleiben oder wird nach und nach immer weniger voneinander kommen? Ich glaube der Abschied und der Start in einer neuen Familie würde mir leichter fallen, wenn ich ein nicht so gutes Verhältnis zu meiner jetzigen Familie hätte. Vermutlich werde ich noch eine ganze Weile alles miteinander vergleichen, aber im Endeffekt wird meine Gastfamilie immer die EINE bleiben. Die eine Familie, die mich in den Staaten Willkommen geheißen hat und die eine, die mich als Familienmitglied respektiert und akzeptiert hat, so wie ich nun einmal bin.
Ich werde nie vergessen, wie sehr mir meine Gastfamilie geholfen hat, an mir selbst zu arbeiten und mich von Tag zu Tag zu verbessern. Mein Selbstbewusstsein und auch meine Selbstständigkeit sind enorm gestiegen und das hauptsächlich, weil meine Gasteltern mich immer als Erwachsene angesehen und behandelt haben. Mein Kleiner hat zwar regelmäßig meine Nerven strapaziert, aber er hat mir auch gezeigt, wie das Gefühl ist eine große Schwester zu sein. Er hat mir gezeigt, wie sehr ich es vermisse Kind zu sein und dass man vielleicht nicht immer alles so ernst nehmen sollte. Mir ist dieser kleine freche, aber auch umso liebenswürdige Junge dermaßen an’s Herz gewachsen, dass er mich sogar das ein oder andere Mal zum Weinen gebracht hat. Er ist für mich der kleine Bruder, den ich nie hatte und auch, wenn ich nur ein Jahr lang ein Teil seines Lebens war, hoffe ich, dass er unsere Zeit niemals vergisst und mich sobald es möglich ist, in Deutschland besuchen wird.

Und nun sitze ich hier, aufgeregt und gespannt zwischen Dankbarkeit, Vorfreude und Schuldgefühlen – mein Abschiedsgeschenk für meine Familie ist fertig, ein Teil meiner Gastgeschenke schon auf dem Weg Richtung neues Zuhause und ich kann immer noch nicht fassen, dass ich schon bald ein weiteres Mal meinen Koffer packen werde. The struggle is real – die nächsten Wochen werden vermutlich die stressigsten und emotionalsten überhaupt und am liebsten würde ich einfach die Zeit vorspulen, um das Ganze schon hinter mir zu haben. Nur leider befinde ich mich in der Realität und muss da wohl oder übel durch.

Vanessa

Fall is finally here!!

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Hey guys, time flies and my last month in Colorado started. There’s still a lot of stuff on my to do list but I’m glad that we were finally able to drive to the Hanging Lake in Glenwood Springs. My Host Parents allowed us to use the truck and I was really thankful and excited to drive this huge car. We started really early in the morning but I was quite awake and happy to go on a roadtrip with my girls. It took us 3,5 hours to get there and easily got a spot at the parking lot. It was still very early in the morning and freeeaking cold but we were all soo excited. The trail was — long and it took us ‘forever’ to get to the top but it was definitely worth it! The Hanging Lake is such a beautiful little lake with turquoise water and little waterfalls – it was magical but unfortunately we were not alone. It was really crowded and kinda hard to take pictures without any strangers walking through our photos but I’m glad we’ve got some nice shots.
It was still freezing that’s why we didn’t stay very long and decided to head back down. The view was so amazing!!
I have no idea why but the way down felt so much longer than it actually was. We were pretty exhausted and glad as we arrived at the bottom. The sun was shining and all these beautiful trees were sparkling red and yellow in the sun. The fall is definitely my favorite season here in Colorado!!

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The week after our trip my body decided to drive me insane. I had a rash all over my body and I still have no idea how it suddenly appeared. I had a lot of sleepless nights and my body felt terrible. Not even the doctor was able to tell me where this rash came from but she gave me two kinds of medicine that finally helped after a while. I was really upset spending the whole weekend in my bed and I wasn’t even able to go the Tattoo Convention in Denver. Hopefully I’ll never ever get sick like that anymore. It scared me a lot because I thought I could be allergic to anything. But anyways I’m glad this rash is finally and completely gone!

My weekend after that was much better and I was happy to see some friends I haven’t seen in awhile. It was great to just hang out, eat Pizza and of course to have some beer. We also went to the Rocky Mountains National Park on Sunday and I had a lot of fun with Nina and Lina haha. We took a lot of pictures and just randomly drove around. I would tell you guys a lot more but it’s not that interesting at all. After we arrived back in Denver Nina and I decided to spontaneously meet some guys to play pool and it’s always so much fun to meet other people and get to know them. The people here are way more uncomplicated and friendly than in Germany.


Hallo ihr Lieben, nach fast einem Monat melde ich mich jetzt auch endlich mal wieder. Die Zeit verfliegt einfach wie im Flug und es hat doch tatsächlich schon mein letzter Monat in Colorado begonnen. Ich habe zwar leider nicht alles auf meiner To-Do Liste machen können, bin aber trotzdem glücklich so viel erlebt zu haben. Vor ein paar Wochen konnten wir auch endlich unseren Trip zum Hanging Lake in die Tat umsetzen. Meine Gasteltern erlaubten uns glücklicherweise den Truck zu nehmen und es war echt ein tolles Erlebnis so ein riesiges Auto zu fahren.

Wir fuhren früh morgens los, aber trotz aller Frühe war ich hellwach und unglaublich aufgeregt und froh endlich diesen kleinen Roadtrip zu starten. Nach dreieinhalb Stunden Fahrt kamen wir am Parkplatz zum Hanging Lake an und zum Glück war um diese Uhrzeit überhaupt nichts los. Leider war es um die Uhrzeit ziemlich kalt und irgendwie war keiner von uns so richtig auf die Kälte vorbereitet. Der Weg zum Hanging Lake war 2,6 km lang und führte uns eine halbe Ewigkeit bis nach oben in 2145 Meter Höhe. Der Pfad war unglaublich steinig, aber es war trotz der Anstrengung jede Mühe wert und die Aussicht als wir oben angekommen waren, war einfach nur atemberaubend. Der Hanging Lake ist ein wunderschöner, türkis-gefärbter, kleiner See mit kleinen Wasserfällen, die im Sonnenlicht glitzerten. Ich weiß nicht, ob es nur mir so ging, aber für mich war dieser Ort einfach nur magisch!! Leider ist der Hanging Lake an Wochenenden viel zu überfüllt und es war echt schwer Fotos ohne Menschen zu machen , die durch das Bild liefen. Selbst nach unserem Hike war es noch unglaublich frisch draußen und wir entschieden uns wieder zum Parkplatz zu laufen. Irgendwie kam mir der Weg nach unten viel länger vor als er eigentlich war und wir waren ziemlich fertig und müde, als wir endlich unten ankamen. Unten angekommen schien endlich die Sonne und all die Laubbäume strahlten in den schönsten Gelb-und Rottönen. Der Herbst ist und bleibt einfach meine liebste Jahreszeit und hier in Colorado ist es einfach am schönsten!

Die Woche nach unserem Ausflug hat mein Körper aus heiterem Himmel angefangen verrückt zu spielen. Ich hatte aus unerklärlichen Gründen einen Ausschlag verteilt über meinen ganzen Körper. Darauf folgten schlaflose Nächte und Panikattacken, weil ich einfach nicht wusste, was mit mir los war. Ich habe mich einfach unglaublich schlecht gefühlt und selbst der Arzt wusste nicht gegen was ich reagiert habe. Nach einer Woche haben die Medikamente dann endlich angefangen zu helfen und ich war froh wieder ganz normal schlafen, arbeiten und essen zu können. Für mich war die Woche die schlimmste Zeit hier in den Staaten und ich hatte zum ersten Mal den Gedanken nach Hause zu wollen, damit mich ein deutscher Arzt untersuchen kann.. außerdem fehlt einem die Mama doch sehr, wenn man keinen hat, der sich um einen kümmert. Die restliche Zeit vermisse ich dich natürlich auch, Mama 😛

Die Woche danach war glücklicherweise um einiges besser und ich war froh endlich meine Freunde wiedersehen zu können. Endlich mal wieder rumzuhängen, Pizza zu essen und natürlich ein paar Bier zu trinken tat mir unglaublich gut. Zudem bin ich an diesem Wochenende mit zwei Mädels, die ich vorher nicht kannte zum Nationalpark gefahren und ich hatte unglaublich viel Spaß mit den beiden. Wir machten jede Menge Fotos und fuhren ohne einen wirklichen Plan durch die Rocky Mountains. Ich würde euch noch viel mehr erzählen, aber ehrlich gesagt war es nicht so sonderlich spannend. Nachdem wir wieder in Denver angekommen waren, beschlossen Nina und ich noch spontan ein paar fremde Menschen zu treffen, mit denen wir dann den Abend verbrachten und Billard spielten. So eine Aktion wäre in Deutschland so gut wie undenkbar, aber hier sind die Leute einfach unglaublich unkompliziert und freundlich.

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Awesome September!

Ohh guys these were definitely the most craziest weeks ever!! I don’t even know how to start this blog post.. there was way too much stuff going in the last weeks.
Let’s start with my very first Football Game! I was really excited to see Broncos playing in our Mile High Stadium but we didn’t expect it would be so crazy to get in.

There was a lot of traffic going on around Denver and we didn’t want to pay so much for parking so we decided to take an Uber from Downtown to the stadium. Unfortunately not the best idea.. after a while we were stuck in traffic, sitting in the car with our confused and unorganized driver. We didn’t want to waste more time so we just jumped off the car and walked the last mile so we won’t be too late. We arrived early enough but then we realized we’re not allowed to take our (small!!) bags into the stadium. Really pissed and mad about the situation we got a locker for our bags and after that we ran inside but unfortunately we missed the preseason beginning show and we’re kinda mad about that.

Nevertheless it was an awesome game and it was great to see a game in real life instead of watching TV (even when I still don’t really understand the rules haha). After the game we decided to walk back to our car and followed the crown heading to downtown. It was such a great experience to be a part of all these Broncos fans and I can’t wait to see my next football game pretty soon!!

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Two weeks after the football game I spontaneously decided to get my nose pierced and happily Swaantje drove to the piercer with me. I’m really scared of needles but it was easier than I thought! The other day I’ve also made my next appointment for my tattoo number 4 and I’m obviously super excited!!

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The day after we finally drove South to went skydiving, hell yeah! You can believe me when I say it was such an incredible and life changing moment for me! I thought I would be a lot more scared especially thousands of miles high over the ground in such a small airplane but it was alright. The free fall was absolutely crazy and these 10-15 seconds were probably the longest seconds I’ve ever experienced. I’m so glad and extremely proud about myself and I can suggest everybody to do it especially when you’re afraid of heights like me.

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This year in another country made me forget about my fears, my concerns, my worries. I’m so thankful for everybody who made all my experiences possible and I can’t wait to make even more memories!!

One week after this crazy weekend I’ve finally flew back to California. After 9 long months Cali had me finally back and I was really excited to see San Francisco for the very first time. I arrived Friday very early in the morning and I was glad that my Host Mum was able to bring me to the airport. My Hostel was awesome and I really liked to stay and sleep in a 12 bed room with other internationals. I’ve met so many interesting people and had a really great time! My weekend class was at the Alliant University close to Pier 39, a 25 minute walk away from my hostel. We were over 100 students, the most were from California but there were students from other states too – but unfortunately I was the only Au Pair from Colorado. Nevertheless I’ve met some nice girls from China, South Africa, France and so on. Our class topics were about diversity, personal conflicts and volunteering. We spent most of the time in our classrooms, listening to the teacher, discussing or playing educational games but we also went outside of the classroom. On saturday we helped cleaning up a beach close to my hostel (coastal cleanup) and it was kinda crazy how much trash we found.

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After that we were allowed to discover Chinatown in small groups and I had a lot of fun with Simoné from South Africa. On Sunday our whole group went to two districts of San Francisco – the Castro and the Mission District. It was really interesting but too much to talk about so just click on the names if you wanna read more. We’ve also seen the famous and beautiful Lombard Street as well as all these cute Cable Cars driving around the city. What I liked the most was definitely the Fisherman’s Wharf and obviously the Golden Gate Bridge. My weekend in San Francisco was really crazy and I can’t wait to go back next year hopefully having more time.

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I could write so much more but I think that would be too boring for you guys and the photos should show how awesome my last weeks have been.

Hope you had fun reading and be curious about what’s coming next!!
Vanessa



Hallihallo ihr Lieben, ihr glaubt garnicht wie verrückt und aufregend die letzten Wochen gewesen sind. Ich weiß noch nicht einmal, wovon ich anfangen soll zu erzählen. Ende August war ich endlich mit den Mädels bei meinem bzw. unseren ersten Football Spiel. Es war echt wahnsinnig spannend aber auch ein ziemliches Durcheinander. Wir haben nämlich nicht damit gerechnet, dass es so schwer wird überhaupt in das Stadium rein zu kommen. Es war unglaublich viel los auf den Straßen und zusätzlich waren die Parkplätze rund um’s Stadion viel zu überteuert, deshalb haben wir einfach beschlossen Downtown zu parken und dann mit einem Uber zum Spiel zu gelangen. Leichter gesagt als getan! Mit einem absolut inkompetenten Fahrer Richtung Stadion unterwegs, steckten wir auch schon nach einer Weile im Stau fest. Na toll! Kurzerhand sprangen wir förmlich aus dem Auto und wollten die restlichen ‘Meter’ einfach laufen. Wir waren schon ziemlich im Zeitdruck, kamen aber letztendlich pünktlich vorm Stadion an… doch zu früh gefreut, wir durften unsere kleinen(!!) Taschen nicht mit hinein nehmen und mussten uns dann doch tatsächlich noch für ein verflixtes Schließfach anstellen. So kam es natürlich dazu, dass wir die Eröffnungszeremonie verpasst haben. Das war uns dann letztendlich auch irgendwie egal und wir waren froh als wir endlich auf unseren Sitzen saßen. Wir hatten eine Wahnsinns Aussicht und ich hatte mal wieder einen typischen American-Moment. Ich verstehe die Regeln zwar immer noch nicht, aber trotzdem fand ich es hundertmal besser das Spiel in echt anstatt nur im TV zu sehen.
Ich bin wahnsinnig gespannt auf mein nächstes Spiel und vielleicht bekomme ich ja sogar Karten für ‘Broncos vs. Patriots’!! (Team Colorado gegen Boston)

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Zwei Wochen nach dem Football Spiel habe ich mir doch tatsächlich total spontan in Denver ein Piercing stechen lassen. Zum Glück hatte ich meine liebe Swaantje dabei und ich bin jetzt glückliche Besitzerin eines Nostrils, yaaay! Ich habe zwar super Angst vor Nadeln, aber es war glücklicherweise echt einfach zu ertragen. Außerdem habe ich vor Kurzem auch meinen Termin für Tattoo Nummer 4 gemacht und ich bin natürlich wieder richtig gespannt und freue mich ohne Ende!

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Der Tag nachdem ich mein Piercing gestochen bekommen habe, sind wir endlich in den Süden Colorados gefahren um endlich Fallschirm zu springen. Es war einfach nur unglaublich und hat mir wortwörtlich die Sprache verschlagen, einfach nur ein lebensverändernder Moment für mich. Ich hätte gedacht, dass ich viel mehr Angst hätte, aber selbst tausende Meilen überm Boden in diesem klitzekleinen Flugzeug war ich relativ entspannt. Ich habe vermutlich bis zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht glauben können, dass ich tatsächlich jeden Moment aus einem Flugzeug springen werde. Der freie Fall war der Wahnsinn und es waren vermutlich die längsten 10-15 Sekunden meines Lebens! Ich bin immer noch unglaublich stolz auf mich und mir wird immer mehr bewusst wie sehr mich dieses Auslandsjahr auf eine positive Weise verändert! In den vergangen 10 Monaten habe ich gelernt all meine Sorgen und Ängste hinter mich zu lassen und einfach wann immer es möglich war mein Ding durchzuziehen. Ich bin so dankbar für jeden der mir die vergangenen Monate zur Seite stand und natürlich auch für jeden zu Hause in der Heimat, der an mich denkt und mir zeigt, dass ich den richtigen Weg gehe. Hoffentlich wird mein zweites Jahr genauso erlebnisreich und unvergesslich wie dieses Jahr!

 

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Eine Woche nach diesem erlebnisreichen Wochenende ging es für mich endlich wieder nach Kalifornien! Nach 9 langen Monaten flog ich endlich wieder Richtung Westen und war natürlich dementsprechend aufgeregt. Außerdem flog ich mein drittes Mal ganz alleine und es ist immernoch ein wenig komisch für mich und das Fliegen an sich gibt mir immer noch ein ungutes Gefühl. Dieses Mal mein ging mein Flug jedoch nicht Richtung Santa Ana, sondern endlich nach San Francisco!!

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Endlich stand meine Weekend Class an und ich war einfach super gespannt, was ich die kommenden Tage erleben würde. Ich kam freitags ziemlich früh am Flughafen an und habe den Flug glücklicherweise ohne jegliche Übelkeit überstanden. Mit dem Shuttle ging es dann weiter Richtung HI San Francisco Fisherman’s Wharf Hotel, welches ich wirklich jedem nur wärmstens empfehlen kann. Billig und einfach, habe ich die 3 Nächte in einem 12er Zimmer geschlafen und auch wenn das Frühstück jetzt nicht der Wahnsinn war, habe ich meine Zeit dort richtig genossen. Außerdem befindet sich das Hostel sehr zentral, sodass ich ganz einfach innerhalb von 25 Minuten zu meiner Class laufen konnte. Die Alliant University befindet sich in der Nähe vom Pier 39, sodass ich auf meinem Weg zur Schule am Hafen entlang laufen konnte. Unsere Unterrichtsthemen handelten von Vielfalt, Umgang mit persönlichen Konflikten und freiwilliges Engagement – eigentlich recht interessant, doch leider waren die meisten unter uns zu müde, um sich auf die Themen zu konzentrieren. Meine Class ging freitags und samstags fast den ganzen Tag, sodass ich fast keine freie Zeit hatte, aber glücklicherweise haben wir innerhalb der Unterrichtszeit auch ein paar Exkursionen gemacht. Wir waren zum Beispiel in Chinatown, im Castro District, im Mission District und haben einen Strand in der Nähe von meinem Hostel sauber gemacht – außerdem habe ich mit Simone (einem südafrikanischen Au Pair aus Washington) noch ein wenig die Gegend erkundet. Auf eigene Faust haben wir die Lombard Street besucht und den Hafen besucht. Wir hatten eine echt lustige Zeit und ich hoffe, wir können uns nochmal sehen, sobald wir beide an der Ostküste leben (sie zieht bald nach Virginia).

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Ich hoffe, dass ich nächstes Jahr noch einmal privat nach San Francisco fliegen kann, weil mir einfach die Zeit gefehlt hat, um alles zu entdecken. Was mir am besten gefallen hat? Definitiv der Hafen, sowie die Golden Gate Bridge!!

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Mein Wochenende war einfach viel zu verrückt und ich bin froh, dass ich jetzt endlich mit meinen Credits fertig bin und mein Zertifikat an Cultural Care schicken konnte. Ich hoffe, dass CC nicht allzu lange brauchen, bis sie meinen Flug nach Massachusetts buchen werden, denn ich will endlich wissen, wann es für mich los geht.

Soo, nun wären wir auch am Ende meines Beitrag angekommen und es tut mir leid, dass ich mich dieses Mal echt so gar nicht kurz fassen konnte.. es ist einfach zu viel passiert! Mein nächster Beitrag wird dann von meinem Trip zum Hanging Lake handeln und davon, dass ich endlich mein nächstes Tattoo bekomme und mit Swaantje zur Tattoo Convention in Denver fahren werde.

Bis dahin

eure Vanessa

What’s going on?

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Hey peeps, let me say something: TGIF!

I’m super excited about everything what’s going on in the next few weeks. My extension year is coming closer and it looks like I will start my second adventure in the middle of November. I really can’t wait to discover the new area and to meet all these new people. Last week I’ve finally paid my extension cost (367$) and I just need to pay my insurance soon.

Time flies and I can’t believe I will leave this wonderful state in around 90 days. Happily I planned a lot of stuff so it definitely won’t get boring.
My Host Family and me will have a huge garage sale tomorrow and I’m super excited to see how much money we will make. I’m going to sell juice and cookies fo the kids and hopefully we’ll have a lot of visitors.

On Sunday some friends and I will have a goodbye ‚dinner‘ for Sandra who will leave the states pretty soon.. I’m so sad she’s going back to Germany but I’m sure we will meet as soon as I’m back home. (Love and miss you already guuuurl)

Next weekend we’re going to the Broncos Game and I’m way too excited to see them playing!! They will play against the Los Angeles Rams and I will definitely wear my Broncos Jersey with a lot of pride! I can’t believe I’m finally going to my first game after almost 9 months in the states, it’s so weird haha.

September will be absolutely incredible! Swaantje and I decided to overcome our fears and we will skydive September 11th!! I’m so freaking excited!!! Everybody who knows me knows that I’m afraid of heights like craaaazy, so this day will be a big thing for me.

Five days after that I will take off to my weekend class in SAN FRANCISCO!! California finally has me back after 9 months and I can’t believe I’m going to see the Golden Gate Bridge, the view on Alcatraz and all these cute cable cars 🙂 if anybody who reads this will attend the same weekend class or knows anyone, please let me know!

So you see that the coming weeks will be really exciting for me and in October I will start organizing my stuff, get rid of some clothes and will do whatever I need to do before I’m ready to leave and of course I wanna enjoy my last weeks here to the fullest.

Happy Friday everybody, I hope y’all have a great weekend!!

Vanessa


Hallo ihr Lieben, endlich Freitag!

Die kommende Zeit wird wirklich aufregend für mich! Mein zweites Jahr als Au Pair rückt immer näher und es sieht so aus, als ob ich Mitte November schon nach Massachusetts reisen darf. Ich bin super aufgeregt und kann es kaum erwarten die neue Gegend zu erkunden und all die neuen Leuten kennenzulernen. Letzte Woche habe ich auch endlich meine Gebühr für die Verlängerung bezahlt (367$) und jetzt fehlen nur noch die Kosten für die Versicherung.

Die Zeit verfliegt einfach wie im Flug und ich kann gar nicht glauben, dass ich schon bald diesen wunderschönen Staat und meine zweite Heimat verlassen werde. Es sind noch etwa 90 Tage und dann heißt es für mich noch einmal umgewöhnen und einen zweiten Neuanfang wagen. Zum Glück habe ich für meine letzten Wochen jede Menge aufregenden Kram geplant, sodass mir auch gaaanz bestimmt nicht langweilig werden kann.

Diesen Samstag, also morgen werden meine Gastfamilie und ich einen riesigen Garagen Trödel veranstalten und aus diesem Grund, habe ich diese Woche wie verrückt Kisten von A nach B geschleppt und hatte unzähligen Kontakt zu toten Spinnen.. ewww! Ich bin echt mal gespannt, wie viel Geld wir machen werden und ob es die ganze Arbeit auch wirklich wert war. Zusätzlich werde ich auch noch Saft und Kekse für die Kids verkaufen und ich hoffe doch, dass wir jede Menge Besucher haben werden.

Am Sonntag werden ein paar Freunde und ich zu Sandras Abschied ‚All you can eat-Sushi‘ essen gehen. Sie wird leider die Staaten ziemlich bald verlassen und ich kann es ehrlich gesagt gar nicht glauben, weil wir uns erst vor Kurzem kennengelernt haben und uns so wahnsinnig gut verstehen. Sandra, ich werde dich soo sehr vermissen, aber ich bin mir sicher, dass wir uns so bald wie möglich wieder sehen werden!! ❤

Nächstes Wochenende steht dann endlich das heißersehnte Football Spiel an (Broncos vs. Rams) und ich kann es kaum glauben, dass ich echt 9 Monate gebraucht habe, um mir endlich ein Spiel anzusehen. Natürlich werde ich aber mit voller Stolz mein geliebtes Trikot tragen und die Broncos anfeuern.

Der September wird der absolute Wahnsinn! Warum? Swaantje und ich haben uns entschieden über unseren Schatten zu springen und wir werden tatsächlich am 11. September endlich skydiven!! Ich bin unglaublich aufgeregt und jeder der mich kennt, weiß, dass ich absolute Höhenangst habe.. also wird dies ein ganz großer Schritt für mich!

Fünf Tage nach meinem wagemutigen Sprung geht es dann endlich wieder nach Kalifornien. SAN FANCISCO, ich komme! Dort werde ich dann an einem dreitägigen Wochenendkurs teilnehmen, der natürlich speziell für Au Pairs ist. Ich kann es echt kaum abwarten die Golden Gate Bridge zu sehen, den Blick auf Alcatraz zu haben und natürlich die süßen Cable Cars zu sehen. Mein Hostel ist direkt am Fisherman’s Wharf und ich kann es wirklich kaum abwarten die Gegend zu entdecken, auch wenn vermutlich nur wenig Zeit dafür bleibt. Sollte irgendwer von euch auch an dieser Class teilnehmen, dann lasst es mich wissen 🙂

Wie ihr seht, werden die kommenden Wochen also echt spannend für mich und sobald der Oktober beginnt möchte ich natürlich hauptsächlich meine letzten Wochen genießen, aber mich auch schon mal auf meine Abreise vorbereiten. Ich muss dringend all meinen Kram sortieren, ein paar Klamotten loswerden und alles erledigen, was noch auf meiner Liste steht.

Bis dahin wünsche ich euch aber ein tolles Wochenende!
Vanessa

 

 

BIG NEWS

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Hey guys,

the last weeks were super busy and we had a lot of stuff going on.. but here I am, ready to tell you about my big news and I can’t wait!
Most of you probably now that I’m in the matching process for my extension year right now or should I better say I was? Yeah it’s true, I’ve finally found my perfect family for my second year in the United States. It’s official.. I will spend 365 days in a wonderful family close to Boston, Massachusetts . My future Host Family consists of K. the mom, M. the dad, D. the 4 year old boy and T. the two year old girl. Unfortunately they don’t have any pets but anyways I’m sure about my decision and I’m glad that they want me as their new Au Pair!

I still need to ask them if I’m allowed to write their names but nevertheless I need to change some stuff around my blog to make sure everybody has a nice overview. To make sure this blogpost won’t get too long again I will link you the new pages around my extension.

Click here to find all about my extension profile!

Click here to see my matching process!

Click here to read about my second Host Family and where I’m going to live!

Hallo meine Lieben,

habe mich schon länger nicht gemeldet, aber ich hatte leider viel zu viel um die Ohren, um mich mal wieder vor den Laptop zu setzen und ein paar Zeilen zu schreiben. Momentan ist viel in Planung, die Kücheninsel wird umgebaut, der Garten wird verändert, die Fläche rund um den Kamin wird verschönert und zusätzlich planen wir auch noch einen Garagen-Flohmarkt. Es gibt also jede Menge zu tun, aber zum Glück hat die Schule seit letzter Woche wieder angefangen, sodass ich endlich mal wieder ein wenig Zeit für mich habe.

Kommen wir aber zum eigentlichen Thema dieses Blogeintrags! Die meisten unter euch wissen schon, dass ich mich auf Familiensuche für meine Verlängerung befinde.. oder soll ich besser schreiben ‚befand‘? Ja, richtig gelesen! Ich habe endlich meine perfekte Familie für mein Verlängerungsjahr gefunden. Ich werde für 365 Tage in der Nähe von Boston, Massachusetts leben!! Meine zukünftige Gastfamilie besteht aus K. der Mutter, M. dem Vater, D. dem 4 Jährigen und T. der 2 Jährigen. Leider hat die Familie keine Haustiere, aber ich bin mir trotzdem sicher, die richtige Entscheidung getroffen zu haben und bin froh, dass sie mich als ihr Nächstes Au Pair möchten.

Ich muss sie noch fragen, ob es für sie okay ist, dass ich ihre Namen erwähne, aber so oder so möchte ich hier einiges an meinem Blog verändern, sodass man eine bessere Übersicht hat. Um sicherzugehen, dass dieser Blogeintrag jetzt nicht wieder viel zu lang wird, werde ich einfach ein paar neue Seiten, die sich über meine Verlängerung drehen verlinken.

Klicke hier um mein Extension Profil zu sehen!

Klicke hier um die Suche nach meiner neuen Familie zu sehen!

Klicke hier um etwas über meine neue Gastfamilie und mein neues Zuhause zu lesen!

Massachusetts

Wanderlust Award

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The Rules:

1. Thank and link back to the Blogger who awarded you!
2. Copy and Paste the Award (Logo, Rules and Questions) to your Blog
3. Answer the questions and nominate 5 less popular travel or Au Pair Blogs which deserve more attention and followers.
4. Don’t forget to inform them about their nomination on their blog.

The Questions:

1.Where will you go and/or where are you right now?
2.What is your favorite place in this world so far?
3.Who is the most interesting person you’ve met so far?
4.What is your most important travel item?
5.How did/will your relatives feel about your trip?
6.How many countries have you visited?
7.How are you documenting your trip/s?
8.What are your ultimate travel goals (Bucketlist #1-#3)?
9.What would you do if you didn’t have to work?
10.How would you describe yourself in 3 words?

I decided to start this new kind of blog award for all the travellers around this world and especially for Au Pairs like me who started their own blog.

That’s why I’m nominating 10 blogs instead of 5 to spread it all over the states and countries.

Timo 
Selina
Yvonne
Swaantje
Denise
Anna
Chiara
Pascal
Luisa

and your blog!! (if you got one, of course)

What to ask your potential host family

Hello peeps,

hope you had an amazing weekend!! Today I am going to talk to the family from Boston and that’s why I was thinking about many many questions for my skype interview. It is really important to me to ask the right questions to find out a lot about this family and maybe you’re also interested what I’m going to ask them. I’m pretty sure it can be very helpful for all new Au Pairs and those who are going to extend. I’ve also thought about some questions for the current Au Pairs.

If you’re talking to a family with older kids make sure that you prepared some questions for them too, maybe about their hobbies or favorite games. It’s super important to show as much interest in the kids as possible!

So that’s why I wrote all my questions down for you guys and let me know if you got some more that I can add to my list.

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, ihr hattet ein schönes Wochenende! Heute Abend werde ich mit der Familie aus Boston sprechen und habe mich natürlich dementsprechend vorbereitet. Es ist echt sehr wichtig für mich die richtigen Fragen zu stellen, um so viel wie möglich über die Familie zu erfahren und um sicher zu gehen, dass man zueinander passt. Vielleicht gibt es ja auch die ein oder anderen Au Pairs, denen ich mit meinen Fragen behilflich sein kann. Zusätzlich habe ich auch noch ein paar Fragen für das derzeitige Au Pair aufgeschrieben und sollten euch noch Fragen einfallen, lasst es mich einfach wissen!

Solltet ihr mit einer Familie mit älteren Kids sprechen, vergesst nicht auch sie einige Fragen zu stellen, über Hobbies oder das Lieblings-Spiel etc. Es ist extrem wichtig so viel Interesse an den Kindern zu zeigen, wie möglich.

So hier könnt ihr nun alle meine Fragen lesen und entschuldigt, dass ich sie nicht übersetzt habe, aber da ihr sie sowieso auf Englisch stellen würdet, habe ich es einfach mal dabei belassen.

Viel Spaß!


Why did you decide to get an Au pair instead of a Nanny?


How is the relationship to your current Au Pair? And how do you wish should it be?

How far is the kindergarten/pre school/school?

How do the children feel about a new Au Pair joining your family?

How do you handle bad behavior? How does bad behavior look like? How do you discipline or teach the children? How are their manners and how do they act in public? How is the behavior in the car?

Would you describe your family as a humorous family? Do you laugh a lot?

Are there any allergies or illnesses I need to know about?

Do the kids have special eating habits? Or what is there favorite food or snacks?

What happens if you need more help than just 45h? How do you handle extra work time?

Can you tell me more about your area? 

What will be my household responsibilities? Cooking? Light cleaning?

How do you usually spend holidays? Christmas, Easter…

Who usually does the grocery shopping?

My parents maybe want to visit me in my second year, what do you think about that?

How is your relationship to your LCC? Can I talk to her too? Email?

Why did you like my profile? What made you decide to write me?

Tell me why your time with your first Au Pair worked out so well. What was it about her/your relationship that worked?

Can you describe the kids personalities? And what they like to do the most?

What are your favorite weekend activities?

Does the Au Pair have a car and if how often?

How large is your local Au Pair group?

Can I speak to your current Au Pair?

Can you describe a typical weekday?

What kind of rules would you ask an Au Pair to follow? As an example the curfew, paying gas, mobile phone rules, over night stays, general house rules…)

Do you expect me to try to teach the kids? Alphabet, Numbers, a little bit german and so on?

How would my first days in your family look like?
Would you help me to get a bank account, a Social Security Number and drivers license?

How far is it to the nearest bank/office/grocery store?



Questions for the current Au Pair

How are you? I’ve got a few questions for you and I would appreciate if you could be honest.

How was your time as an Au Pair so far?

How did you like your experience in your family?
Tell me on a scale from 1 unhappy to 10 super happy.

Which things about the family do you like the most? And which don’t you like?

How do you spend your free time?

How is your LCC and your Au Pair group? How many are in your group?

How do you get along with kids? How are they?
Any meltdowns? How would you describe your relationship to the kids and to your host parents?

Any big problems with them?

How were your first days in your family? How did they help you with everything?

Did you feel welcome? If yes, what did they do to make you feel welcome?

Did you feel homesick at all in the last months?

Do they treat you as a daughter/sister for the kids?

How did you celebrate holidays? Christmas, Easter..?

Are you able to talk to your host parents about problems or even personal problems?





Final Decision/endgültige Entscheidung

Hey guys,

I really hope you had a great week because I literally can’t wait for the weekend. I was thinking a lot about my extension term in the last days and I guess I made my final decision. But before I’m telling you what I’ve finally decided to do I really wanna talk about my matching process now and the one I had a year ago.

I’ve finally met my current host family exactly one year ago (via skype) and I can’t believe how many things changed since that time. I definitely remember how shy I’ve been and how difficult it was to have my first skype interviews in english. My goal for this year was to grow as a person and for sure to get more self confidence.. and now after 8 months I am so proud to say that I achieved my goals but I’m still not done with this whole process about finding myself far away from Germany.

Probably most of the Au Pairs can understand the struggle of being incredibly nervous before talking to a potential host family. I can tell that the nervosity won’t totally go away but still it’s way easier to talk in english now and you’ve also got a lot of work experience to really understand what being an Au Pair really means.

My first skype interview as an Extension Au Pair was exactly two days ago. I was talking to the current Au Pair of the family from Connecticut and I was kinda amazed how easy it was to talk to her (btw I still think my english is kinda shitty and she had such a fluent english it literally made me jealous). We talked for over 40 minutes and at the end we both had the same opinion: this family is not the right one for me. If you wanna read more details about our conversation please take a look on my 5th match.

But back to the matching process in general.. I also got a new match from Massachussetts and it sounds really really good to me! I will probably talk to them in the beginning of next week and I’m curious how it will work out. This family definitely looks like that kind of family and age of kids that I’m wishing for my extension year. I really wanna take care of younger kids and this family has two kids, a girl who’s two years and a boy who’s 4 years old. Looks kinda perfect to me but let’s see how the skype interview will be.

So here we go, you almost finished my confusing text and now you deserve to know what my final decision about my extension time is. I am going to extend my year as an Au Pair for another 12 months and I can’t wait to know where I’m going to live for such a long time.

It was definitely a hard decison for me but I’m pretty sure it’s totally worth it! I’m so glad to be able to share my time and all my experiences with you guys and I hope I can motivate one or more Au Pairs to jump into the cold water and make this big step to extend their year.

Hope you had fun reading my text and I’m always happy to read any kind of comments so please let me know what you’re thinking.

Have a great day and an amazing weekend!

xx neszwa

 

Hallo ihr Lieben,

ich hoffe, euch allen geht es gut und ihr hattet eine tolle Woche.. denn ich persönlich kann es kaum abwarten, dass das Wochenende beginnt (auch wenn ich Samstag ausnahmsweise arbeiten muss cryyy).
In den letzten Tagen habe ich echt sehr viel über meine Verlängerung nachgedacht und nach langem Hin und Her habe ich mich letzendlich entschieden. Aber bevor ich euch jetzt verrate, wie lange ich mein Jahr verlängern will, möchte ich erstmal über meinen damaligen Matching Prozess reden und natürlich den Vergleich zu dem Prozess, der sich momentan abspielt.

Genau vor einem Jahr also Ende Juli hatte ich meine ersten Skype Interviews mit meiner jetzigen Gastfamilie und ich kann es gar nicht glauben, wieviel sich seit diesem Jahr einfach schon verändert hat. Ich erinnere mich einfach noch genau daran, wie unglaublich schüchtern ich war und wie schwer es mir fiel auf Englisch zu kommunizieren. Ich habe mir damals vorgenommen in diesem Jahr an mir selbst zu arbeiten und definitiv wollte ich mehr Selbstbewusstsein bekommen. Jetzt nach 8 Monaten Auslandserfahrung kann ich stolz sagen, dass ich es geschafft habe und schon wahnsinnig viel erreicht habe, aber trotzalledem bin ich noch lange nicht fertig mich so weit weg von Deutschland endlich selbst zu finden.

Die meisten Au Pairs verstehen vermutlich das Problem mit der Nervosiät, wenn es darum geht mit einer potenziellen Gastfamile zu sprechen, aber eins kann ich euch sagen: die Nervosität geht zwar nicht vollkommen weg, aber euer Englisch wird um einiges besser und ihr habt nun auch die nötige Arbeitserfahrung, um das ganze Au Pair Ding viel entspannter und mit anderer Sichtweise anzusprechen.

Mein allererstes Skype Gespräch war nämlich genau vor zwei Tagen, denn ich habe mit dem derzeitigen Au Pair der Familie aus Connecticut gesprochen. Ich war super überrascht, wie einfach es mir fiel mit einer fremden Person via Skype zu quatschen (übrigens für alle die jetzt verwirrt sind, weil mein Englisch ja eigentlich gut genug sein sollte.. ich empfinde mein Englisch immernoch als relativ schlecht und das schwedische Mädchen konnte einfach fließend Englisch). Auf jeden Fall haben wir über 40 Minuten geplaudert und nachdem sie mir wirklich ehrlich die Charakterzüge der Kids erläutert hat, waren wir beide derselben Meinung: diese Familie ist nicht das, wonach ich suche. Glücklicherweise hat sie das dann auch der Host Mum erklärt, sodass die ganze Sache erledigt war.

Aber nun generell zurück zu meinem Matching Prozess: Ich habe ein neues Match aus Massachussetts bekommen und es klingt tatsächlich echt vielversprechend!! Das Alter der Kinder klingt perfekt und ich habe wirklich ein gutes Gefühl bei der Sache. Die Eltern sehen echt nett aus und das 2 Jahre alte Mädchen, sowie der 4 Jahre alte Junge sind einfach genau das, was ich mir für meine Verlängerung gewünscht habe. Zum Glück werde ich mit ihnen Anfang nächster Woche skypen können und dann werden wir ja sehen, ob mein erstes Bauchgefühl richtig liegt.

So, nun seid ihr auch schon fast am Ende meines verwirrenden Textes angekommen und jetzt habt ihr euch endlich verdient zu erfahren, wofür ich mich letzendlich entschieden habe. Ich möchte meine Zeit hier als Au Pair gerne für ganze 12 Monate verlängern und werde somit erst Ende 2017 wieder in Deutschland sein.

Es war definitiv eine harte Entscheidung für mich, aber trotzdem bin ich mir sicher, dass es dies absolut wert sein wird und dass ich es nicht bereuen werde. Ich bin unglaublich froh meinen Weg und meine Erfahrungen mit euch allen teilen zu können und vielleicht kann ich ja sogar das ein oder andere Au Pair motivieren auch ihr Jahr zu verlängern.

Ich hoffe, ich konnte euch mit meinem Text ein klein wenig unterhalten und natürlich freue ich mich immer über jede Art von Rückmeldung, also lasst mich wissen, was ihr davon haltet!

Habt einen schönen Tag und natürlich ein tolles Wochenende 🙂

eure Vanessa

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Summer’s almost over

Hello everybody,

I literally can’t wait that summer has finally an end and my kiddo will go back to school (he’s already in 4th grade whoop whoop). I guess, almost every Au Pair that has kids in school age can’t wait till summer’s over. It was definitely a great time and we got to do a lot of cool stuff in the last weeks but I’m so done with all that and I need my old routine back.

For everybody who’s wondering why you’re reading this blog entry in english kinda gets an idea what I am planning to do the next time. I’m trying to translate my whole blog from now on because I think my english is gettin’ better and better and I should definitely practice my writing too. I also wanna let others Au Pairs from other countries know about my awesome life here in Colorado haha and especially about the exciting matching process for me as an Au Pair that wants to extend.

Talking about that, I can tell you some news.. I’ve got my 5th Match now and it’s a family from Connecticut!! I was super excited because I thought I won’t get a new match until I will change my extension into 9 or 12 months.
Nevertheless, I’m still thinking about extending longer because I’m not done yet… I’m not done with the Au Pair life and I can’t imagine coming home in 4 months, starting with all this boring and serious grown-up stuff. There are way too many things I wanna explore, so many states I haven’t been to and so many people I wanna meet.

I’m so grateful that I’ve got the chance to extend in another state and to live a different kind of life in the USA.. even tho I love my host family here and I’m sure it will be super hard to leave beautiful Colorado I am so curious about where I am going to live next.

So I will definitely talk to the family from Connecticut in the next days and I will let you know how it worked out and if there’s any possibility to imagine myself living on the east coast. I’m also planning to write about some questions for Skype interviews and how crazy the difference is between my matching process right now as an Extension au Pair and the one over a year ago as a total Au Pair newbie.

Hope you all have a great weekend!!

Lots of love
neszwa


Hallo ihr Lieben,

ich kann es wirklich kaum erwarten, dass dieser Sommer ein Ende nimmt und mein Host Kid endlich wieder in die Schule geht. So schön der Sommer auch gewesen ist, versteht mich vermutlich so gut wie jedes Au Pair, die Schulzeit ist doch definitiv etwas entspannter. In weniger als drei Wochen ist es endlich soweit und mein Kleiner geht in die vierte Klasse und für mich heißt es endlich wieder ‘Hallo Freizeit von 10-15 Uhr’ whoop whoop!

Ach und natürlich darf ich auch nicht vergessen zu erwähnen, dass ich ab jetzt vorhabe meinen Blog komplett Stück für Stück zu übersetzen und somit auch mein schriftliches Englisch mal wieder ein bisschen zu verbessern. Außerdem kann ich dadurch nicht nur deutsche Au Pairs erreichen, sondern das Publikum meines Blogs ein bisschen internationaler gestalten. Übrigens kann jeder Klugscheißer, der meinen Blog besucht und Fehler findet, diese definitiv kommentarlos behalten, tüdelü.

Jetzt wo es so richtig los geht mit meiner Suche nach Gastfamilie 2.0 interessiert es bestimmt auch andere Au Pairs, wie es so abläuft und da kann es ja keine schlechte Idee sein mein Schätzchen eeendlich zu übersetzen. Geplant hatte ich das nämlich schon länger, aber das nötige Selbstbewusstsein, was das Englische angeht, kommt irgendwie erst jetzt so langsam.

Kommen wir aber wieder zum Thema ‘Verlängerung’ zurück.. es gibt nämlich (man kann es sich bestimmt denken) mal wieder ein neues Match, nämlich aus Connecticut! Ich hätte gar nicht gedacht, dass ich wieder ein neues Match bekommen würde, weil meine Verlängerungzeit im meinem Profil noch(!!) 6 Monate ist.

Ich denke nämlich immer noch darüber nach 9 oder sogar ganze 12 Monate zu verlängern. Ich bin einfach noch nicht fertig mit dieser ganzen Au Pair Sache und bin noch nicht bereit in 4 Monaten wieder nach Hause zu gehen und mich in all den langweiligen Erwachsenenkram zu stürzen. Ich kann vielleicht nicht für immer Au Pair bleiben, aber zumindestens dieses eine Jahr sollte ich doch irgendwie schon noch ausnutzen.

Ich bin einfach unglaublich dankbar, dass ich überhaupt die Chance habe zu verlängern und die Gelegenheit bekomme in einem komplett anderen Staat zu leben und viele weitere interessante Menschen treffen kann.
Egal, wie sehr ich meine Gastfamilie und Colorado liebe, ich bin einfach viel zu neugierig darauf, was mich noch erwarten könnte.

Nun, ich werde also definitiv mit der Familie aus Connecticut sprechen und werde euch wissen lassen, wie es so gelaufen ist und ob ich mir vorstellen könnte an der Ostküste zu leben. Außerdem plane ich noch einen Blogeintrag über Fragen, die man beim Skype Interview fragen sollte und generell wie ich den Unterschied des heutigen zum damaligen Matchingprozess empfinde.

Bis dahin wünsche ich euch aber noch ein wunderschönes Wochenende!

eure
neszwa

Was soll ich bloß tun?

Ich weiß ehrlich gesagt nicht, womit ich anfangen soll, aber Fakt ist, dass ich nicht wirklich weiß, was ich machen soll. Ihr denkt euch jetzt vermutlich, ‚hey worüber macht sich die Dramaqueen denn jetzt schon wieder Gedanken?‘ – aber es dreht sich mal wieder um eine wichtige Entscheidung, die ich nicht alleine treffen kann. Wie viele schon vermutlich mitbekommen oder hier auf meinem Blog gelesen haben, möchte ich in einem anderen Staat verlängern. Die Dauer meiner Verlängerung stand jetzt schon seit einiger Zeit fest, aber so langsam beschleicht mich das Gefühl, dass 6 Monate vielleicht doch nicht die klügste Wahl waren. Nun heißt es also alles wieder nochmal überdenken und mir bewusst werden, was ich wirklich möchte.. 9 oder 12 Monate in einer neuen Familie?!
Wann möchte ich überhaupt mein Studium beginnen, wann soll mich der deutsche Alltag wieder einholen?

Je länger ich in den Staaten bleiben werde, desto besser kann mein Englisch werden. Ich habe die Möglichkeit weitere Wochenendtrips zu machen, weitere Freunde kennen zu lernen und zusätzlich natürlich die Chance eine zweite Gastfamilie zu treffen, die ich genauso kennen und lieben lernen kann, wie meine jetzige. Ich kann jegliche Feiertage noch ein zweites Mal in den Staaten erleben und lerne vielleicht sogar eine komplett andere Kultur mit anderen Traditionen kennen. Während ich diese Zeilen hier schreibe, bekomme ich tatsächlich noch mehr Lust darauf, so lange wie möglich hier in den USA bleiben zu können, aber natürlich kann ich auch ganz viel Pech haben. Man sollte nicht vergessen, dass ich vielleicht in eine Familie kommen könnte, die nicht zu mir passt und ich somit vielleicht sogar in’s Rematch gehen müsste. Daran möchte ich erst gar nicht denken… aber ein weiterer wichtiger Punkt ist natürlich auch meine Rückreisezeit.

Würde ich 9 Monate verlängern, käme ich (inklusive Reisemonat) im September wieder.. nach einem ganzen Jahr käme ich im Dezember wieder und würde meinen Reisemonat nur für 1-2 Wochen antreten. So oder so hätte ich aber weitere 14 Tage bezahlten Urlaub und hätte jede Menge Zeit für Trips. Mir geht es hauptsächlich darum, wie hoch meine Chance ist, eine zweite Familie zu finden, bei der ich mich so wohl fühlen kann, wie ich es hier tue und trotzdem all meine anderen Erwartungen bezüglich des Alters der Kinder etc. erfüllt. Ich möchte mich gerne innerhalb der nächsten 2 Wochen endgültig entscheiden und zähle zusätzlich auf eure Meinung, Erzählungen und Erfahrungen. Lasst mich also wissen, was ihr davon haltet.

Und damit sich dieser Beitrag nicht nur um das Thema der Verlängerung dreht, werde ich euch noch ein paar Bilder des letzen Monats zeigen.. ich war nämlich viel unterwegs und habe wieder einige schöne Fotos sammeln können. Ich war unter anderem in Glenwood Springs in den Rocky Mountains wandern, sowie mal wieder bei meiner lieben Swaantje in Colorado Springs. Dort war ich mal wieder bei den „Seven Falls“ und zum ersten Mal bei den „Helen Hunt Falls“. Aber seht doch einfach selbst! 🙂

 

Trip to Glenwood Springs mit Sandra, Cecilia und Johanna

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Trip to Seven Falls and the Helen Hunt Falls with Swaantje

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Abschied nehmen und #1

vv

Ihr denkt euch jetzt vielleicht so.. Hä wie? Wohin will sie denn jetzt schon wieder? Aber dieses Mal geht es nicht um mich, sondern mal wieder um ein Problem, das wohl jedes Au Pair kennen müsste.

Es fing schon damit an, diese Reise über den großen Teich überhaupt schon anzutreten. Man verabschiedet sich von Freunden und Familie, ist gezwungen sich wohl oder übel eine halbe Ewigkeit nicht mehr zu sehen und vergießt sogar hier und da ein paar Tränchen. Abschied nehmen ist halt, entschuldigt meine Wortwahl, ziemlich scheiße. Aber leider wird der Abschied damals nicht der einzige bleiben…
Kommenden Montag wird eine meiner liebsten Freundinnen hier die Staaten verlassen, nach Deutschland fliegen und mich hier tatsächlich ‚alleine‘ lassen. Mir gefällt dieser Gedanke so gar nicht und finde es so schade, dass ich mich jetzt schon von ihr verabschieden muss. Trotzdem geht es nun einmal nicht anders und auch wenn mit ihr alles angefangen hat und ich meine erste Freundin gefunden habe, die mir mit Rat und Tat zu Seite steht, muss ich wohl oder übel Goodbye sagen. Auf diesem Wege meine liebe Karin wünsche ich dir alles Liebe und ganz viel Glück für die erste Zeit zurück in Deutschland und hoffe natürlich, dass wir uns so schnell es geht in Deutschland wiedersehen!
Ich bin vermutlich nicht die Einzige, die sich innerhalb ihres Jahres von Jemandem verabschieden muss, aber hey man sollte sich als Au Pair wohl besser daran gewöhnen, denn auch für mich geht es in 5 Monaten tatsächlich schon in Gastfamilie Nummer 2!
Und da wären wir sogar schon wieder beim nächsten Thema.. denn ich bin tatsächlich seit dem 23.06. freigeschaltet und habe am Abend direkt mein erstes Match in meinem Account gehabt. Ihr könnt mir glauben, so aufgeregt war ich schon lange nicht mehr!

Die Mutter hat mir direkt eine super liebe Email geschrieben und ich habe mir sofort das Profil der Familie angeschaut. Sie kommen aus Virginia und haben (leider) vier Kinder. Im Großen und Ganzen wirkt die Familie echt sympathisch, jedoch gibt es einige negative Aspekte, die mich dazu bewegen werden der Familie abzusagen. Näheres werde ich euch jedoch unter meinen Matches erläutern, sonst zieht sich dieser Beitrag wieder viel zu sehr in die Länge.

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Spread Love
Vanessa

 

 

Pikes Peak und offizielle News

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Wie schon in meinem letzten Beitrag angekündigt, gibt es endlich Neuigkeiten! Bevor ich euch also von meinem Wochenende in Colorado Springs berichten werde, habe ich euch etwas zu verkünden. Wie einige vielleicht schon wissen, möchte ich gerne in einem anderen Staat mein Au Pair Jahr um weitere 6 Monate verlängern und nun habe ich endlich meine Bewerbung fertig gestellt, also kann die Familiensuche in kurzer Zeit losgehen!! Ich bin unglaublich aufgeregt und werde euch natürlich über jeden meiner Familienvorschläge in Kenntnis setzen.

Für diejenigen, die sich dafür interessieren, wie eine „Verlängerungsbewerbung“ aussieht, werde ich dies einmal kurz erläutern…
– Zuerst muss man sich natürlich entscheiden, wie lange man verlängern möchte und ob man den Staat wechseln möchte.
Danach wird man nach seinem jetzigen Leben als Au Pair gefragt, also wie ein aktueller Tag sowie Aufgaben und Pflichten ausschauen, welche Aktivitäten man mit der Gastfamilie macht, ob man irgendwelche neuen Fähigkeiten erlernt hat und wie man seine Freizeit gestaltet.
Danach kommt Schritt 3, nämlich einer Einverständniserklärung zuzustimmen und die Zahlungsart auszuwählen. In meinem Falle habe ich „Zahle später“ ausgewählt, sodass ich erst spätestens einen Monat vorm Ende meines Jahres zahlen muss (ungefähr 370$).
Nachdem auch das erledigt ist, wird man nach seiner aktuellen Handynummer und der besten Erreichbarkeit gefragt und danach kann die eigentlich Bewerbung auch schon losgehen. Bei dieser Bewerbung wird besonders viel wert auf die Fahrerfahrung gelegt (z.B. ob man einen Unfall hatte, Probleme auf vielbefahrenen Straßen hat oder Erfahrungen mit winterlichen Verhältnissen hat).
Der nächste Schritt handelt sich dann um die Präferenz also den Wunsch in einem bestimmten Staat oder in einer bestimmten Stadt leben zu wollen. Das Matchingprofil wird dann aber auch wirklich nur Familien aus diesen Staaten vorgestellt und aus diesem Grund, habe ich mich klar dagegen entschieden, eine Präferenz  anzugeben.
Zuallerletzt muss man dann noch einen neuen Brief an die Gastfamilie verfassen, natürlich auch die Bildergalerie auffrischen und dann ist man (fast) bereit für die zweite Familiensuche.-

Ich bin jetzt mal gespannt, wie lange es wohl dauert wird, bis Cultural Care mich für diesen Prozess freischaltet und sobald ich meinen ersten Vorschlag habe, lasse ich es euch wissen. Für diesen Fall werde ich mir dann auch so schnell wie möglich eine neue, überarbeitete Fragenliste einfallen, sowie meinen Brief online stelle, das dann natürlich jeder gerne nutzen darf.

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Sooo, jetzt widme ich mich aber endlich meinem eigentlichen Thema, nämlich mein Wochenende in Colorado Springs. Ich bin leider schon etwas spät dran, aber trotzdem wollte ich euch all diese schönen Fotos nicht vorenthalten.
Vorletztes Wochenende stand nämlich endlich unser kleiner Trip zum Pikes Peak und ich muss sagen, so positiv überrascht war ich echt selten! Allein schon die Fahrt war wahnsinnig spannend für mich, weil ich noch nie in einer derartigen Höhe gefahren bin. Es ging es immer höher ins Gebirge und die Aussicht wurde von Meter zu Meter immer atemberaubender. Pikes Peak ist, wie ihr wissen müsst, 4.301 m (14.110 Fuß) hoch und ist einer der 53 Fourteener in Colorado. Man kann sowohl zu Fuß, mit dem Auto als auch mit einer speziellen Zahnradbahn zum Gipfel gelangen und dort oben angelangt, kommt man zum (angeblich) höchsten Souvenirshop ganz Amerikas. Außerdem ist es der meistbesuchte Mountain in ganz Nordamerika und irgendwie hoffe ich, dass in meinen letzten Monaten hier noch die Chance bekomme den Pikes Peak zu erklimmen.
Und ich habe tatsächlich noch eine weitere Touristeninformation parat, denn angeblich soll rund um den Pikes Peak schon einmal „Big Foot“ gesichtet worden sein und das war mich persönlich wahnsinnig spannend haha. Auf dem Weg zur Spitze gibt es auch einen wunderschönen See, der als Trinkwasserquelle für die Bewohner von Colorado Springs dient, und von diesem hatten wir einen wahnsinnig schönen Blick auf die schneebedeckte Spitzen der Berge.

Nun habe ich aber tatsächlich genug geredet für heute und ich lasse einfach mal die Bilder für sich selbst sprechen.

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